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Lesescouts an der Schule

LeseclubSchülerinnen und Schüler motivieren andere Kinder und Jugendliche zum Lesen, dies ist der Grundgedanke des Projektes. Sie wissen meist selbst am besten, welche Bücher für sie wirklich packend und mitreißend sind und auch ihre Mitschüler begeistern können. Denn Jugendliche übernehmen eher die Trends und Vorbilder Gleichaltriger als die Erwachsener - dieser Peer-Group-Effekt lässt sich nutzen, um die Lesemotivation und langfristig auch die Lesekompetenz der Schüler zu fördern. Die Aktionen, mit denen Lesescouts vor allem jüngere Schüler zum Lesen motivieren, konzentrieren sich auf den „Spaß- und Spannungsfaktor" beim Lesen. Dies eröffnet auch weniger leseinteressierten Schülern einen neuen, unverkrampften Zugang zu Büchern.

Die Lesescouts selber erwerben sich durch ihr ehrenamtliches Engagement vielfältige soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verantwortungs- und Selbstbewusstsein sowie kommunikative Fähigkeiten.

Die Lesescouts verwirklichen eigene Ideen und sollten dabei so eigenständig wie möglich arbeiten. Aber sie benötigen dabei natürlich die Unterstützung eines Lehrers an ihrer Schule, also Sie. Ihre Aufgabe ist es, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Lesescouts zu einer festen Einrichtung werden können.

Bei der Planung der ersten Aktionen ist es sinnvoll, an bereits Bestehendes anzuknüpfen und die Lesescouts zu integrieren. So gelingt der Einstand am leichtesten. Sehr schnell entwickeln die Schüler dann aber auch eigene Ideen und machen sich an ihre Umsetzung.

Erwarten Sie aber am Anfang nicht zu viel, das Projekt benötigt etwas Zeit, um sich zu entwickeln. Nach einigen erfolgreichen Aktionen kommen meist bald weitere Interessenten hinzu, die sich beteiligen möchten. Fangen Sie zunächst klein an, steigern können Sie sich immer noch.

Eine Anerkennung zum Ende eines Schul- oder Halbjahres motiviert die Schüler neu und fördert ihr Gemeinschaftsgefühl. Das kann ein gemeinsamer Kinobesuch, ein Buchgutschein, ein Grillabend oder Ähnliches sein. Ein Hinweis im Schulzeugnis oder eine Urkunde der Schule für ihr Engagement sollte auch nicht fehlen.

Der bisherige Erfolg des Projektes hat gezeigt, dass sich das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer für diese Initiative lohnt. Die Begeisterung der Lesescouts überträgt sich auf ihre Mitschüler, das positive Rollenvorbild setzt sich durch. Die Lesescouts machen es vor: Lesen ist lustig, spannend und ganz und gar nicht langweilig!

Haben Sie Interesse, sich an dem Projekt in Rheinland-Pfalz zu beteiligen? Dann melden Sie sich mit dem Anmeldeformular auf dieser Internetseite an. Sie werden daraufhin in den Verteiler aufgenommen und erhalten künftig die relevanten Informationen. Bitte geben Sie auch Ihre Email-Adresse an, damit wir Ihnen vierteljährlich den Newsletter senden können.
 

Ursula Poznanski gewinnt Die Goldene Leslie 2011

Die gebürtige Wienerin gewinnt vor allem für das Jugendbuch mit spannenden Thriller-Eigenschaften „Erebos" die Goldene Leslie 2011.
„Ein Jugendbuch, das mit seinem originellen Inhalt bis zum Ende fesselt und das man nicht mehr weglegen kann", so die begeisterte Einschätzung der Jury.