Einige Ergebnisse lauten:
· Das Lesen wird durchaus als wichtig erachtet, was sich allerdings nicht im tatsächlichen Verhalten der Deutschen widerspiegelt: Jeder Vierte sagt von sich, er würde nie ein Buch lesen.
· Die Anzahl der Bücher pro Haushalt und der gelesenen Bücher pro Jahr nimmt ab.
· Lesen am Bildschirm ist 2008 Alltag: Nur noch 9% lesen einen Text am Bildschirm nur an, um ihn dann auszudrucken und weiter zu lesen. Dennoch wollen 59% nicht auf gedruckte Bücher verzichten. Print bietet Vertrauen, Orientierung und Mobilität.
· 36% der befragten Menschen mit Migrationshintergrund, die deutsch sprechen, lesen einmal oder mehrmals in der Woche und 11% von ihnen sogar täglich. Damit greifen sie mindestens ebenso häufig zum Buch wie der Bevölkerungsdurchschnitt mit 34 Prozent wöchentlichen bzw. 8 Prozent täglichen Lesern. Je höher die Bildung ist, desto höher ist die Lesehäufigkeit.
Die Studie wurde unter http://www.stiftunglesen.de/forschung veröffentlicht.