Wissenswertes

altWie sieht die Lesekultur in Deutschland 2008 aus? Welchen Stellenwert hat das Lesen am Bildschirm und wie ist das Verhältnis von Lesen und Migration? Diesen Fragestellungen hat sich die Studie Lesen in Deutschland 2008 der Stiftung Lesen gewidmet, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Über 2.500 Jugendliche und Erwachsene wurden dafür repräsentativ befragt.

Einige Ergebnisse lauten:

· Das Lesen wird durchaus als wichtig erachtet, was sich allerdings nicht im tatsächlichen Verhalten der Deutschen widerspiegelt: Jeder Vierte sagt von sich, er würde nie ein Buch lesen.

· Die Anzahl der Bücher pro Haushalt und der gelesenen Bücher pro Jahr nimmt ab.

· Lesen am Bildschirm ist 2008 Alltag: Nur noch 9% lesen einen Text am Bildschirm nur an, um ihn dann auszudrucken und weiter zu lesen. Dennoch wollen 59% nicht auf gedruckte Bücher verzichten. Print bietet Vertrauen, Orientierung und Mobilität.

· 36% der befragten Menschen mit Migrationshintergrund, die deutsch sprechen, lesen einmal oder mehrmals in der Woche und 11% von ihnen sogar täglich. Damit greifen sie mindestens ebenso häufig zum Buch wie der Bevölkerungsdurchschnitt mit 34 Prozent wöchentlichen bzw. 8 Prozent täglichen Lesern. Je höher die Bildung ist, desto höher ist die Lesehäufigkeit.

Die Studie wurde unter http://www.stiftunglesen.de/forschung veröffentlicht.

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Ursula Poznanski gewinnt Die Goldene Leslie 2011

Die gebürtige Wienerin gewinnt vor allem für das Jugendbuch mit spannenden Thriller-Eigenschaften „Erebos" die Goldene Leslie 2011.
„Ein Jugendbuch, das mit seinem originellen Inhalt bis zum Ende fesselt und das man nicht mehr weglegen kann", so die begeisterte Einschätzung der Jury.